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aus: salzhemmendorf24.de, 21.06.2013

Lauensteiner und Salzhemmendorfer Grundschüler lernen nun gemeinsam

Mit einem großen Schulfest feierten Schüler und Kollegium die Zusammenführung der Grundschulen Lauenstein und Salzhemmendorf. Vorab wanderten die Schüler beider Schulen aufeinander zu und trafen sich auf den Feldwegen in Höhe der Salzhemmendorfer Reithalle zu einem gemeinsamen Frühstück. Es passte zum feierlichen Anlass, dass es der Wettergott gut meinte mit den Schülerinnen und Schülern. Das am Vorabend und in der Nacht tobende Unwetter hatte sich pünktlich wieder verzogen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück zogen Schüler und Lehrer beider Grundschulen musikalisch durch Salzhemmendorf, bevor man sich zum Festakt auf dem Salzhemmendorfer Schulhof versammelte, wo Schulleiterin Susanne Koops neben zahlreich erschienenden Eltern auch Gäste aus der Verwaltung und Politik begrüßen durfte. Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Grießner zeigte sich erfreut über die feierliche Zusammenführung und lobte das Engagement der Eltern und Lehrer aus beiden Ortschaften. „Er hoffe, dass dies ein positives Signal auf die noch bevorstehenden Schulschließungen im kommenden Jahr in Wallensen und 2018 in Oldendorf habe“, so Grießner. Weiterhin dankte er dem scheidenden Lauensteiner Schulleiter Günter Wendlandt, der mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wird. Der Salzhemmendorfer Schulleiterin gab er dem Wunsch nach einem Schulnamen mit auf dem Weg, ist doch bereits vor Jahren der alte Name "Schule am Kanstein" mit dem Bau der KGS dorthin umgezogen. Nach mehreren musikalischen Beiträgen konnten die Kinder endlich die vorbereiteten Spieleaktionen ausprobieren, während die Erwachsenen Besucher sich an Grill- und Getränkestand oder Kaffeetafel bedienen konnten.

 

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 20.06.2013

 

Schulfest führt Grundschulen zusammen

Lauensteiner und Salzhemmendorfer Schüler feiern zusammen


Salzhemmendorf/Lauenstein (gök). Nach dem Motto „Wir machen das Beste daraus“ schauen Schüler, Lehrer und Eltern der Grundschulen Salzhemmendorf und Lauenstein nach vorne. Die Auswirkungen des vom Rat beschlossenen Grundschulentwicklungskonzeptes haben die beiden Grundschulen in den letzten zweieinhalb Jahren intensiv beschäftigt. Zunächst wurde beschlossen, dass die Ernst-Rudorff-Schule Lauenstein 2014 ihre Pforten schließt und die Schüler nach Salzhemmendorf wechseln. Doch aufgrund von Elternwünschen wurde das Ende der Lauensteiner Grundschule auf das Ende des Schuljahres 2012/2013 nach vorne verlegt. Eine Lauensteiner Lehrerin verkehrte bereits letztes Jahr zwischen den Schulen hin und her, um gleichzeitig die jetzige vierte Klasse in Lauenstein und eine erste Klasse in Salzhemmendorf zu betreuen.
Zeitgleich fanden gemeinsam schon Fachkonferenzen und Fortbildungen statt, damit die Schüler auf dem gleichen Stand unterrichtet werden und so ein gleiches Level bei den Schülern erreicht wird. Derzeit werden in Lauenstein noch drei Klassen unterrichtet. Die jetzige vierte Klasse verlässt dann die Schule auf weiterführende Schulen, so dass noch zwei Klassen nach Salzhemmendorf wechseln. Dort werden dann im Schuljahr 2013/2014 zwei dritte Klassen und sogar drei vierte Klassen unterrichtet, womit die Schule nach langer Zeit wieder dreizügig ist. Nach Erinnerung von Schulleiterin Susanne Koops war das allein in Ihrer Zeit an der Grundschule noch nie der Fall. Für den größeren Raumbedarf wird ein Klassenraum gerade hergerichtet und der Computerraum dann noch als weiterer Unterrichtsraum umgebaut. Die Schüler erhalten ihren Computerunterricht dann künftig in ihren jeweiligen Klassenräumen.
Für das Zusammenwachsen der Schüler aus zwei Schulen wurden bisher schon viele Aktivitäten gemeinsam durchgeführt. Bei Schulfesten besuchten sich die Schüler gegenseitig, frühstückten gemeinsam oder fuhren auch mal gemeinsam zum Ausflug. Dazu benötigte man etwa alleine beim Besuch des Freilichtmuseums in Detmold schon sechs Busse, um überhaupt alle Schüler zu transportieren.

 

Die Zusammenführung der beiden Schulen soll nun richtig zelebriert werden, damit sich die Lauensteiner gleich herzlich willkommen fühlen. So wandern die Schüler beider Schulen am 21. Juni ab 9 Uhr aufeinander zu und werden sich vermutlich auf den Feldwegen in Höhe der Salzhemmendorfer Reithalle begegnen und vereinen. Danach ziehen die Schüler in einem großen Umzug durch Salzhemmendorf wieder Richtung Grundschule. Dafür wurden extra gemeinsame Lieder einstudiert, so dass die Salzhemmendorfer den lautstarken Umzug auch bemerken und das ganze entsprechend feierlich wird, was den Eltern und Lehrern wichtig war. Während manche Eltern und Lehrer in Lauenstein mit Sicherheit wehmütig das Ende der Schule sehen, freuen sich nach Meinung von Koops die Schüler schon auf die vielen neuen Eindrücke. Während einer Schulrally haben die Lauensteiner die Schule in Salzhemmendorf auch schon kennengelernt und so laut Koops auch die Scheu verloren. Aus Lauenstein wechseln drei Lehrer und zwei pädagogische Mitarbeiter nach Salzhemmendorf, so dass kein Mitarbeiter seinen Posten verliert oder woandershin versetzt wird. Der Lauensteiner Schulleiter Günter Wendlandt wechselt mit dem Ende des Schuljahres in den Ruhestand. Dieser war eigentlich schon zum Winter vorgesehen. Doch mit dem Ziel eines vernünftigen Abschlusses in Lauenstein hatte er eine Verlängerung seiner Dienstzeit beantragt.
Begeistert ist Koops auch von dem Engagement der Lauensteiner Eltern. „Diese haben sich bis jetzt toll eingebracht und sind eine absolute Bereicherung für uns. Das bringt auch ein paar neue Ideen in unsere Schule!“ Laut Koops ist auch geplant, das sich die beiden Elternvereine bald zu einem Förderverein zusammenschließen. Am 21. Juni findet dann ab 12 Uhr der Festakt auf dem Schulhof statt, wozu auch örtliche Ratsvertreter und die Gemeindeverwaltung erwartet werden. Nach dem Willkommensgruß für die Lauensteiner stehen dann noch musikalische Beiträge auf dem Plan, ehe die Kinder die vielen vorbereiteten Spieleaktionen genießen können. Die Elternvereine und Schulelternräte beider Schulen haben dann auch eine Kaffeetafel, einen Grillstand und einen Getränkestand vorbereitet, damit auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.
Wenn das Schuljahr abgeschlossen ist, wird die Schulleiterin Susanne Koops auch die Vorbereitungen für den Zusammenschluss mit Wallensen vorantreiben. Nach dem Zusammenschluss mit den Lauensteinern wird die Grundschule Salzhemmendorf nach den Sommerferien schon über 27 Mitarbeiter verfügen, die sich um die dann rund 200 Schüler kümmern.

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 23.05.2013

 

Einen Schultag lang Marktbeschicker

Unter der bewährten Regie von Frau Müller vom Elternverein haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Salzhemmendorf auch in diesem Jahr wieder mit viel Eifer selbstgezogene Sonnenblumen, Staudenableger, selbstgebastelte Schlüsselanhänger, Lesezeichen, Filzblüten und Holzwichtel in der vergangenen Woche auf dem Salzhemmendorfer Wochenmarkt verkauft und dabei ihr Verkaufstalent unter Beweis gestellt.

„Raus aus dem Klassenzimmer – hin zum Wochenmarkt“ - dieses Motto hat sich seit einigen Jahren für die Viertklässler eingebürgert und die Kinder freuen sich immer sehr darauf, wenn sie endlich diesen Tag gestalten dürfen!

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln und ein Volksliederquiz lockten die Marktbesucher an die Stände der Grundschule, an denen die Waren geschickt präsentiert wurden. Zwischendurch belebten die Kinder der beiden vierten Klassen das Marktgeschehen durch föhliche Lieder.

Das Engagement aller Beteiligten hat sich auch in diesem Jahr wieder gelohnt: 425 Euro kamen durch den Verkauf und Spenden zusammen. „Wir freuen uns, dass wir alljährlich unseren Kindern auf dem Wochenmarkt die Gelegenheit geben können, sich aktiv für die Gestaltung unseres Schulhofes einzusetzen“, so Schulleiterin Susanne Koops, die sich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedankt. Bilder vom Wochenmarkt  sind auf der Homepage der Grundschule www.grundschule-salzhemmendorf.de zu finden.

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 20.12.2012

 

Pakete für Bulgarien

SALZHEMMENDORF - Wie bereits in den vielen Jahren vorher auch, wurden im Kindergarten, der Grundschule und der KGS in Salzhemmendorf wieder Pakete gespendet, die vom DRK-Zug in Marienau eingesammelt wurden und für das Waisenhaus in Pazardjik in Bulgarien bestimmt sind.
Hier hat sich insbesondere Dieter Hallier von der KGS seit Jahren eingebracht und die Lieferungen koordiniert. „Dies ist ausdrücklich als eine weihnachtliche Spendenaktion gedacht. Gespendet werden kann alles, was Kinder gebrauchen können, Kinderkleidung, insbesondere Winterkleidung und natürlich auch Spielzeug“, so Dieter Hallier. Aber auch die mit beteiligte Grundschule und der Kindergarten zeigten sich erfreut darüber, dass sich so viele Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die Mühe gemacht haben, ganz liebevoll gepackte Päckchen und Pakete für die Kinder in Pazardijik und Umgebung in der Schule abzugeben. „Dort ist die Not der Kinder sicherlich auch heutzutage noch sehr groß und es ist schön, dass unsere Kinder auf diese Weise die Erfahrung machen können, dass mit ihrer Unterstützung und Hilfe ein anderes Kind ein klein wenig glücklicher Weihnachten feiern kann“, meinte Grundschulleiterin Susanne Koops

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 15.11.2012

 

Spende an Grundschule Salzhemmendorf

Salzhemmendorf (gs) – Die Firma Logocos AG in Oldendorf legt bei ihren Waren immer Wert darauf, dass aktuelle und frische Sachen in den Handel gelangen. So kommt es vor, dass Reste aus Produktbeständen übrigbleiben, die zwar von dr Haltbarkeit nicht abgelaufen sind aber nicht mehr verkauft werden sollen.
Als ein Abnehmer von hochwertigen Holzstiften, die sowohl zum Schminken wie auch zum Malen geeignet sind, wurde jetzt die Grundschule in Salzhemmendorf bedacht. Schulleiterin Susanne Koops war erfreut über diese Aktion, als von Logocos-Mitarbeiterin Carmen Wienöbst jetzt diese Stifte und andere kleine Schminkutensilien an die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse überreicht wurden.
Die Firma Logocos weist in diesem Zusammenhang auf einen Werksverkauf zu Sonderpreisen am Sonnabend, 17. November von 10 bis 15 Uhr in ihrem Werk in Oldendorf hin. Der Verkaufserlös kommt dem Verein „Kleine Herzen Hannover e.V.“, Hilfe für kranke Kinderherzen, zugute.

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 19.07.2012

 

Schüler frühstücken im REWE Markt

Da rieben sich die Kunden des REWE Marktes in Salzhemmendorf und des benachbarten Wochenmarktes am gestrigen Mittwochmorgen die Augen. Pünktlich um 9 Uhr marschierten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Salzhemmendorf nebst Lehrer in den Markt. Zum reichhaltigen Frühstück eingeladen hatte Carsten Gülke, Inhaber des Marktes. Er wolle damit den Kleinen viel Spaß für die Sommerferien wünschen, so Gülke. Aufgrund des Wetters, musste das Frühstück allerdings kurzerhand in die Räume des REWE Marktes verlegt werden. Die Schüler und ihre Begleiter störte es nicht, wann hat man schon einmal die Gelegenheit in den extra hergerichteten Lagerräumen des Marktes zu frühstücken? Zur Auswahl stand neben diversen Getränken und Brötchen, natürlich auch eine reichhaltige Auswahl verschiedener leckerer Obstsorten.

 

 

aus: Salzhemmendorf Aktuell, 22.03.2012

 

Klassik steht hoch im Kurs - Pyrmonter "Theater Company" macht Halt in Salzhemmendorf

Salzhemmendorf - Die Grundschulkinder aus Lauenstein und Salzhemmendorf sowie die zum Besuch erschienenen Kindergartenkinder in der Grundschule Salzhemmendorf – etwa 250 waren in zwei Vorstellungen anwesend – begeisterten sich am Theaterstück „Tarzahn hat Karies“. Dabei machte die Pyrmonter „Theater Company“ Halt in Salzhemmendorf. Bereits zweimal waren die Schauspieler und Musiker in Salzhemmendorf in der Grundschule in der Vergangenheit schon zu Gast. „Jeder Besuch war bisher sehr gewinnbringend, denn die Musiker bringen den Kids klassische Musik näher“, so die Grundschulleiterin Susanne Koops.
Diesmal traten neben den Schauspielern die Blechbläser „Corni“, „Trombi“ und „Tröti“ auf, die den Kindern etwa eine Trompete oder Posaune näherbrachten. Die Musiker und Schauspieler besuchen kleinere Schulen wie Bad Münder, Salzhemmendorf oder Bisperode, wo nicht gerade eine Musikschule vor Ort ist. Die spielenden Musiker sind sonst in professionellen Orchestern wie in Recklinghausen oder Bielefeld angestellt und begeistern dann mit ihrem professionellen Spiel auch mal Kinder statt Erwachsene. In den Stücken lernen die Kinder etwa spielerisch, wie eine Melodie entsteht oder erhalten auch mal Infos über Komponisten.
Dieses Mal bauten die Musiker ein Zelt auf der Bühne auf. Zu sehen war aber auch schon eine originale Kutsche. „Wir sind froh, dass wir mit diesen Hilfsmitteln den Kindern eine praktische Erfahrung mit klassischer Musik geben können. Das Projekt Kinder meets Klassik gibt es bundesweit und vermittelt so den Kindern wieder den Zugang zu klassischer Musik“, so Jörg Schade von der Company.     Foto +Text G. Spätlich

 

 

aus: DEWEZET, 12.02.2012

 

Harmonie beim Thema Schulschließung

Salzhemmendorf (ch). Politische Auseinandersetzung, das bedeutet bei brisanten Themen Streit, Unstimmigkeit oder zumindest eine etwas heftigere Diskussion. Im Falle des Salzhemmendorfer Bildungsausschusses jedoch weit gefehlt. In der Sitzung am Mittwochabend herrschte harmonische Stimmung. Dabei ging es um nicht weniger als die Schließung der Grundschule Lauenstein.

 

Dass die Ernst-Rudorff-Schule in Lauenstein Mitte des Jahres 2013 geschlossen wird, ist im Grundschulentwicklungskonzept des Fleckens Salzhemmendorf festgelegt. Offiziell fehlt nur noch der Ratsbeschluss, der bei der nächsten Sitzung am 23. Februar erwartet wird. Gestern Abend hat der Bildungsausschuss noch einmal mit Vertretern der Eltern und Lehrer über das Konzept beraten.

 

Eltern, deren Kinder in diesem Jahr eingeschult werden, wollen ihre Kinder schon ab Sommer an der Grundschule Salzhemmendorf einschulen, um ihren Kindern den Wechsel zu ersparen. Damit dieser Wunsch für circa 13 Lauensteiner Mädchen und Jungen Realität wird, muss der Ratsbeschluss bis zu den Sommerferien vorliegen.

 

Die Mitglieder des Bildungsausschusses befürworteten den Vorschlag, die schulpflichtigen Kinder der 1. Klasse des Ortsteils Lauenstein bereits im Schuljahr 2012/2013 in der Grundschule Salzhemmendorf einzuschulen mehrheitlich und entsprachen damit dem Wunsch der Lehrer- und Elternvertreter. Die Verwaltung soll nun die formellen Voraussetzungen entsprechend dem niedersächsischen Schulgesetz und dem Grundschulentwicklungskonzept schaffen.

 

Die Schulleitungen der Grundschulen in Lauenstein und Salzhemmendorf haben bereits einen Kooperationsplan erstellt, um den Schulwechsel und die Übergangsphase für die Kinder, aber auch für Lehrer und Eltern so problemlos wie möglich zu gestalten. Es gilt, die Zeit bis Sommer 2013 zu nutzen, um die Kinder miteinander, mit den Lehrern und der neuen Umgebung vertraut zu machen. Gemeinsame Feste und Projekte, wie beispielsweise Lesetage, ein Theaterbesuch oder eine Leserallye für die zweiten Klassen beider Grundschulen auf dem Gelände der Schule in Salzhemmendorf, sind dafür geplant. So können sich die Kinder kennenlernen und das Gelände spielerisch erkunden. Für die dritten und vierten Klassen ist im Jahr 2013 sogar eine gemeinsame Klassenfahrt angedacht. Die Klassen der Lauensteiner sollen nach einer mündlichen Zusage der Landesschulbehörde im Klassenverband in die Schule in Salzhemmendorf wechseln können. Auch bei den Lehrern soll sich nicht alles ändern. Mit ihren Klassen sollen auch die Lehrer nach Salzhemmendorf wechseln.

 

Wenn der Rat das Schulkonzept beschlossen hat, müssen weitere Planungen folgen: So muss geklärt werden, wie Gruppen, die das Schulgebäude bislang genutzt haben, nach der Schulschließung untergebracht werden sollen. Zudem müssen neue Busanbindungen für die Lauensteiner Grundschüler geplant werden. „Ein Umsteigen an der KGS soll es nicht geben“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses, Manfred Roth. Die gleiche Ansicht äußerte auch die Vertreterin der Schulelternschaft, Bettina Wallbaum. Man müsse dafür sorgen, dass die Busfahrt für die Lauensteiner Kinder so unkompliziert wie möglich werde. Auch bei der Frage nach dem Einschulungstermin für die Kinder in der neuen Schule zeigten sich die betroffenen Schulleiter der Grundschule Salzhemmendorf, Susanne Koops, und der Grundschule Lauenstein, Günter Wendlandt, mit Elternvertretung und Politik einig. Es gelte, Vor- und Nachteile abzuwägen, welcher Tag, Mittwoch oder Samstag, letztendlich am besten geeignet sei. Die Entscheidung wolle man den Eltern überlassen.

 

 

aus: DEWEZET, 13.01.2012

Ratsbeschluss zur Schulschließung fehlt noch

Lauenstein (hen). Angesichts der bevorstehenden Schließung der Grundschule Lauenstein 2013 möchten Eltern ihre Kinder schon in diesem Jahr an der Grundschule Salzhemmendorf einschulen. Dazu muss zunächst die Politik den Weg freimachen – und vor allem die Schließung der Schule auch offiziell per Ratsbeschluss besiegelt werden. Denn bislang hat das Gremium nur das Gesamtkonzept auf den Weg gebracht.

 

Nach einer Vorbereitung durch den Bildungsausschuss am 8. Februar soll der Ratsbeschluss am 23. Februar erfolgen. „Wenn dieser Beschluss nicht bis zu den Sommerferien vorliegt, müssten die Kinder weiterhin in Lauenstein eingeschult werden“, verdeutlicht Günter Wendlandt, Schulleiter in Lauenstein. Ein Szenario, das nicht nur den Eltern nicht gefällt, sondern das auch die Pädagogen ablehnen: „Ein Wechsel nach Klasse 1 wäre nicht glücklich“, sagt Susanne Koops, neue Leiterin in Salzhemmendorf. Ihre Schule wird bekanntlich am Ende des Schulschließungsfahrplans alleinige Grundschule für den Flecken bleiben. Voraussichtlich 14 Mädchen und Jungen aus Lauenstein werden im Sommer eingeschult; in Salzhemmendorf gibt es noch einmal rund 32 Erstklässler. Genaue Zahlen stehen freilich noch nicht fest. Die Raumkapazitäten am Felsenkellerweg sind aber laut Susanne Koops ausreichend.

 

Seit dem Beschluss für das Schulentwicklungskonzept mit den angedachten Schließungen der Schulen Lauen-stein 2013, Wallensen 2015 und Oldendorf 2018 arbeiten die Lauensteiner und Salzhemmendorfer Schulen eng zusammen. Durch gemeinsame Wandertage, Sportstunden oder Ausflüge sollen die Kinder einander und die Lauensteiner das Salzhemmendorfer Gebäude kennenlernen. „Mir ist es ganz wichtig, dass die Kinder keinen Klassenwechsel erleben müssen“, sagt Wendlandt.

Mit dem damaligen Salzhemmendorfer Schulleiter Udo Zelck und Elternvertretern ist er bereits kurz nach dem Beschluss zum Schulkonzept in Hannover gewesen, um sich grünes Licht für eine Ausnahmegenehmigung geben zu lassen: So soll der Klassenverband der heutigen 1. und 2. Lauensteiner Klassen erhalten bleiben, wenn die Schüler in den Kernort wechseln. Die Kinder sollen also nicht auf neue Klassen „aufgeteilt“ werden, sondern zusammenbleiben. Der Wechsel ist aus Wendlandts (schulorganisatorischer) Sicht unproblematisch. Er selbst erreicht in einem Jahr die Pensionsgrenze, begleitet die Schule aber bis zu ihrer Schließung.

Die Personalsituation bei den Pädagogen ist geregelt; zwei Lehrerinnen werden ebenfalls nach Salzhemmendorf wechseln: Eine Lehrerin, die zurzeit die zweite Klasse unterrichtet, zieht mit ihren Schülern um und begleitet sie – dann in Salzhemmendorf – bis ans Ende der 4. Klasse. Die Lehrerin, die zurzeit die 3. Klasse in Lauenstein unterrichtet, wird auch diese Schüler bis ans Ende ihrer Grundschulzeit unterrichten und dann 2013 die Einschulungskinder übernehmen.

„Das Einverständnis aus Hannover, so zu verfahren, liegt vor. Ein politischer Beschluss ist notwendig, um die Erstklässler schon ein Jahr vor der offiziellen Schließung in Salzhemmendorf einschulen zu können“, erklärt Wendlandt. Voraussetzung ist der Beschluss zur Schulschließung. Eine Aufhebung der Schulbezirke ist aus seiner Sicht nicht notwendig. „Das hat sich durch die Stockbreiten-Regelung erledigt.“ Die Politik hatte entschieden, dass für die Kinder der „Stockbreite“ freie Schulwahl besteht, „und damit sind die Schulbezirke quasi aufgehoben“, sagt Wendlandt.

Michael Paulessen von der Gemeindeverwaltung, der zurzeit eine Vorlage erarbeitet, die nach Beratung im Bildungsausschuss vom Rat beschlossen werden soll, bestätigt die von Wendlandt genannten formalen Voraussetzungen und ergänzt, anschließend müsse noch ein Antrag bei der Landesschulbehörde erfolgen. Ob auch über die Schulbezirke beschlossen werden muss, sei noch unklar. Wie Paulessen sieht die Politik keinerlei Hemmnisse, wie geplant vorzugehen. Karl-Heinz Grießner, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Bildungsausschuss, spricht von „rein formalen Fragen, die ohne Probleme gelöst werden sollten“.

„Wir wollen vermeiden, dass die Kinder während der Schulzeit wechseln müssen“, sagt Manfred Roth, Vorsitzender des Bildungsausschusses. Darüber herrsche im Rat große Übereinkunft. Der Ausschuss unternimmt übrigens am Samstag eine Bereisung, „damit die neuen Mitglieder alle Gebäude kennenlernen“, so Roth. Besichtigt werden neben den Schulen in Salzhemmendorf und Lauenstein auch die Kindergärten.

Frauke Jochim, die Elternratsvorsitzende der Grundschule, sagt mit Blick auf die anstehenden Februarentscheidungen: „Dann wissen die Eltern endlich, woran sie sind.“ Wenn jetzt alles wie geplant durchgehe, „wird es ein guter Übergang“, sagt die Mutter.

In allen betroffenen Orten gibt es keinen Jubel über die anstehenden Schulschließungen; bekanntlich ist aus den Protesten vor allem in Oldendorf und Wallensen die Aktive Bürgergruppe hervorgegangen. Die Lauensteiner Eltern waren von Anfang an diejenigen, die am wenigsten Widerstand gegen das Schulkonzept vorgebracht und sich mit der Situation abgefunden haben – grundsätzlich bedauert wird die Entwicklung von allen Beteiligten.

Die Schließung der Schule Lauenstein ist erst der Auftakt zur Umsetzung des Schulkonzeptes. Viele Fragen sind nach wie vor ungeklärt – laut Roth soll sich eine Arbeitsgruppe bilden, die untersuchen soll, inwieweit das jetzige Schulgebäude in Salzhemmendorf auch in Zukunft ausreicht oder ob es eine Alternative an der KGS gibt. Eine Zusammenarbeit mit Thomas Hampe von der Aktiven Bürgergruppe im Ausschuss sieht Roth nicht skeptisch: „Hampe kann realistisch einschätzen, was nötig und was möglich ist. Wenn die Voraussetzungen für eine Aufrechterhaltung der Schulen nicht bestehen, wird er die Notwendigkeit auch sehen.“ Roth glaubt zwar auch, dass die Aktiven weiterhin für die Schulen Oldendorf und Wallensen kämpfen werden, „aber er wird sich nicht verschließen“. Es sei nun einmal nicht zu verleugnen, dass die Geburtenzahlen in der Tendenz abnehmen und „immer mehr junge Leute im gebärfähigen Alter wegziehen“.

Hampe verhehlt nicht, dass die Aktive Bürgergruppe weiterhin eine zentrale Schule mit Außenstellen favorisiert. Die Politikneulinge haben eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, in der „wir unser Schulkonzept weiterentwickeln werden“. Nach Hampes Meinung hätte bei der Schließung von drei Schulen der Elternwille abgefragt werden müssen. „Das steht so im Schulgesetz.“

 

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