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Ein Schultag wie an einer englischen Grundschule


Das Fach Englisch hat an unserer Grundschule einen besonderen Stellenwert: Bereits seit 2009 wird das Fach bereits ab dem 1. Schuljahr einstündig unterrichtet, obwohl es erst ab dem 3. Schuljahr vom Lehrplan her verbindlich vorgesehen ist.

 

In einer Fachkonferenz kam die Idee auf,  einen „Englisch Day“ durchzuführen. Mit Frau Eva Dietrich,  der momentanen Lehramtsanwärterin an unserer Schule, war auch schnell eine Fachkraft für die Organisation dieses Tages gefunden. Schließlich steht das Thema unter dem Gesichtspunkt des interkulturellen Lernens im Mittelpunkt ihrer Examensarbeit.

 

Wie sieht nun ein Schultag an einer englischen Grundschule aus? Darüber konnte uns vorab die Mutter eines Erstklässlers berichten, die aus England stammt und somit über persönliche Erfahrungen verfügt. Interessiert stellten ihr die Kinder viele Fragen zum englischen Schulalltag.

 

Am letzten Freitag war es nun soweit: Die Kinder kamen in einer Art „school uniform“ und wurden vom „lollipop man“, einem Schülerlotsen, über die Straße geleitet. Das geplante und in England übliche disziplinierte Aufstellen auf dem Schulhof vor Unterrichtsbeginn musste wegen eines heftigen Gewitters auf die Flure und die große Pause verlegt werden. Bei der anschließenden „registration“ wurde die Vollständigkeit der Klasse überprüft. Dabei konnten die Kinder feststellen, dass auch die Lehrkräfte an englischen Schulen sehr viel „feiner“ gekleidet sind als an deutschen Schulen üblich: Jeans oder auch Turnschuhe sind z.B. nicht erwünscht!

 

Bei der anschließenden „assembly“, einer Versammlung aller Klassen in der Turnhalle, sprach die Schulleiterin einige Begrüßungsworte und ein gemeinsames Lied wurde gesungen. Nach einem eigens erstellten Stundenplan – natürlich auf Englisch – nahmen die Kinder nun an verschiedenen Fächern wie z. B. „Mathematics“(Rechnen mit englischem Geld), „Literacy“ (Vorlesen eines englischen Bilderbuches), „Physical Education“ (Rugby). „Geography“ (London) oder auch „ICT“ (PC-Unterricht) teil. Im „Drama Club“ konnten sie Sketche auf englischer Sprache verfolgen und im Fach „Citizenship“ etwas über die königliche Familie lernen. Das Besondere dabei war, dass die Vermittlung des Stoffes nicht durch die Lehrkräfte der Schule erfolgte, sondern von den einzelnen Schulklassen selbst übernommen wurde. In der Zeit vor dem English-Day wurden die Themen im Rahmen des Unterrichts projektartig bearbeitet, so konnte jede Klasse als Expertenteam ein Fach vermitteln. Dies gelang sogar schon den Erstklässlern, die z. B. im Fach „Music“ ihren Mitschülern ein englisches Lied beibrachten.

 

Während der großen Pausen gab es am Schulkiosk landestypische Sandwiches und Scones zu kaufen und sogar beim Mittagessen wurde auf den besonderen Tag Rücksicht genommen: Auf dem Speiseplan standen „Fish and Chips“ (sogar aus der Papiertüte!) und „Shepherd’s pie“. Wie bei den Engländern sehr beliebt, konnten die Kinder zum Abschluss des Schultages mit selbstgebastelten britischen Fähnchen (Unterrichtsfach „Art“) winken! 

 

 

 

 

 

Bilder zum English Day sehen Sie auf den folgenden Seiten

 

 
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